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Paul's Reise

Am 21.06.05 sind wir um 17:47 zu Hause in Lindlar gestartet.
Wir sind noch bis zum Autohof Geiselwind auf der A3 340 km gefahren
und haben dann übernachtet.
Am nächsten Morgen sind wir um 7:00 bis zur ungarischen Grenze
in Nickelsdorf weitergefahren und haben dort um 15:30 2 Stunden Pause
gemacht. Anschließend sind wir dann durch Ungarn bis zur serbischen Grenze gefahren.
Auf dem letzten Stück ca. 70 km in Ungarn gibt es keine Autobahn.
Aber die Fahrt ist trotz Spurrinnen etc. auch für Gespanne kein Problem.
Die Abfertigung an der Grenze lief  problemlos. Auch das erste Stück in
Serbien hat enge Straßen, ist aber für Gespanne auch fahrbar.
Auf dem ersten Rastplatz in Serbien haben wir
um 23:00 übernachtet und sind am nächsten Morgen
um 8:00 weiter. Die ganze Fahrt durch Serbien und Mazedonien ist,
wenn man sich strickt an die Geschwindigkeiten hält kein Problem.
Die Strassen sind überwiegend fertig und lassen sich gut fahren. In Mazedonien
wurden wir von einer Polizeistreife am Ende einer Ausbaustrecke mit
Geschwindigkeitsbegrenzung 50 km angehalten. Der Polizist sagte wir seien 80
km gefahren und wollte nicht den Führerschein etc. sehen sondern unsere
Ausweise. Nach einem kurzen Gespräch auf deutsch über Fahrt und Reiseziel
wünschte er uns eine gute Weiterfahrt. Am Abend um 22:30 erreichten wir den
Fährhafen in Kavalla. Leider war die letzte Fähre weg und wir mussten bis
zum nächsten Morgen auf die erste Fähre warten. Der Übernachtungsplatz
direkt im Hafen, mit Blick auf die Stadt und das Meer war aber super.
Unsere Fahrt zurück starteten wir am 19.07.05 um 17:00 vom Fährhafen in
Prinos in Richtung Peramos. Den Hafen erreichten wir um 18:15 und sind noch
bis Polikastro gefahren, wo wir um 21:15 an einer Raststätte übernachteten.
Die Raststätte liegt neben der Autobahn. Man fährt in die Abfahrt Polikastro
ab und hält sich dann links in Richtung Stadt. Die erste Tankstelle links
ist eine gute Möglichkeit zum Übernachten und das Essen ist auch gut. Wir
haben sogar kostenlos Strom für die Nacht bekommen. Am nächsten Morgen sind
wir dann Richtung Grenze. Die Abfertigung lief zügig und ohne Probleme. Um
10:00 sind wir nach Serbien eingereist und um 17:00 haben wir die Grenze
nach Ungarn passiert. Wieder alles ohne Probleme. In Ungarn haben wir
übernachtet. Dies hätten wir gerne auf einem an der Strasse gelegenen
Campingplatz getan, aber die waren alle geschlossen. Am nächsten morgen um
8:20 sind wir wieder ohne Probleme aus Ungarn Richtung Heimat ausgereist.
Die Reise ist in beiden Richtungen für uns ohne Schwierigkeiten gelaufen.
Wir würden dies wieder tun. Es werden von Jahr zu Jahr immer mehr Strassen fertig gestellt, sodass die Reise immer problemloser wird. Mann sollte sich aber wie auch in anderen Berichten beschrieben an die Geschwindigkeit halten und vor allen Dingen
Serbien nicht bei Nacht durchfahren.
Hier hört man immer wieder von provozierten Pannen.
Zum Beispiel werden Fahrzeuge absichtlich durch tiefe Schlaglöscher geleitet
und man zerstört sich die
Reifen. Ein Abschleppwagen steht nicht weit entfernt und ist sehrhilfsbereit.
Man verlangt aber anschließend für zwei gebrauchte Reifen bis zu 800,00 !
 

Paul's Bilder

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