Impressum Kontakt Gästebuch Home Stavros Chalkidiki Makedonien Unterkunft Biken Reiseberichte Links Hintergrundbild

Dieter's Reise

Vorweg möchte ich alle ermutigen die mit dem Auto nach Griechenland möchten über den so genannten Autoput bzw. die Balkanroute zu fahren. Soldaten der K-FOR Truppe haben wir lediglich im Duty-Free-Shop gesehen und auch beim Abfahren von der Autobahn zwecks Übernachtung haben wir keine negativen Erfahrungen gemacht.
Was nervt sind die vielen Mautstellen in Mazedonien und Serbien.
Wer nähere Information möchte kann mich kontaktieren oder den Begriff Autoput oder Balkanroute in eine Suchmaschine eingeben und wird dann bestimmt auf die Seite geleitet, wo andere und der ADAC ihre Erfahrungen und Meinungen zur Verfügung stellen.
Unter anderem das diese Route die preisgünstigste zum Fliegen und der Autoroute über Italien ist.
Wir sind nach Stavros auf Chalkidiki gefahren. Das waren von Halle S/A laut Routenplaner von Michelin (auch den kann ich  empfehlen) 1950 km. Wir fuhren über Tschechien, Slowakei, Ungarn, Serbien und  Mazedonien und übernachteten 3mal, da ich Alleinfahrer war. Unsere 1. Übernachtung war in der Slowakei das Motel M und da waren wir mit dem Preisleistungsverhältnis überhaupt nicht zufrieden. Für eine "Besenkammer" und Garageneinstellung 64€. Es sollte sich zeigen das es besseres gab. Auf  der Rückfahrt konnte man das Mittagessen in einer anderen Autobahnraststätte total vergessen.
Hat jemand in der Slowakei bessere Erfahrungen an der Autobahn gemacht?
Die 2. Übernachtung war in Serbien im Motel Mondia, 80 Km vor Belgrad und das können wir wärmstens empfehlen. Mazedonien war landschaftlich herrlich und dann fanden wir in Gefgelja, kurz vor der griechischen Grenze, das Hotel "Jugo" und fühlten uns pudelwohl. Beide Unterkünfte, das 2 Bettzimmer mit Frühstück 45€.
Auf der Heimfahrt fuhren wir in Serbien nach  Smederevo rein und fanden eine gediegene Pension.
Am 2. Tag übernachten wir in Györ in der Pension "Kertesz"  im Zentrum. Auch das können wir weiter empfehlen und den Biergarten auf der Insel, sowie am Morgen einen Bummel durch die Altstadt.
Unsere letzte Übernachtung war in Teplice in Tschechien. Die Übernachtung im Hotel war okay und das Rührei Spitze. Ansonsten nicht über die Herren wundern, die abends sich vom Taxi abholen lassen und Richtung Grenze Zinnwald fahren.
Wir kommen am 4. Tag unsere Reise gegen Mittag in Stavros an. Clever wie ich bin habe ich die Anfahrtsskizze zu unserer Ferienwohnung zu Hause gelassen. Doch wo ein Alterchen ist, ist auch ein Weg. Unsere Ferienwohnung liegt in einer Gartenanlage mit lauter "Datschen". Herrlich, mitten im Grünen, links in Blickrichtung die Ägäis, rechts das Chalkidikigebirge. In unserem Ferienhaus sind wir auf Grund des frühen Termins allein. Neben unserer Wohnung befindet sich noch eine. Parterre wohnen die Vermieter, wenn sei dort sind. Familie Ernschneider ist ein  griechisch- deutsches Doppel welches in Deutschland lebt. Das solls ja geben, stimmt's Sascha? Ich erwähne es gleich, wir können die 50  m2 große Ferienwohnung wärmstens weiterempfehlen. Allerdings war uns das Ehebett zu klein. Vor allen, wenn man eine Frau hat die eine Vorliebe für's quer schlafen hat. Es soll auch Paare geben die lieben die Enge im Bett. Wenn man zu Zweit reist hat man allerdings die Möglichkeit in der Stube auf der Couch auszuweichen, was ich auch gemacht habe. Ideal auch für's ungestörte schnarchen. Wer Interesse hat soll in der Suchmaschine "Stavros Griechenland Ferienwohnung" eingeben und wird dann auf Internetseite von Fam. Ernschneider stoßen.
In den nächsten Tagen erkundeten wir dann Stavros und können das Städtchen als Urlaubsort auch wieder wärmstens weiterempfehlen, aber.....!
Was mich störte, war der unsaubere Strand außerhalb der offiziellen Badestrände. Man merkt das Griechenland keine 1€ Arbeitskräfte hat. Ansonsten, ein kleiner romantischer Hafen, wie gesagt, offizielle saubere Badestellen, wo dann allerdings auch erwartet wird  das man etwas trinkt etc. Für die Abfeierer vom Dienst sind genügend Strandbars da und wer's gemütlich mag kann durch die engen Gassen schlendern. Es empfiehlt sich die Bergstraße ins Altstavros hoch zu wandern. Da ist eine Panoramagaststätte, von der man auf dem Balkon einen wunderbaren Ausblick hat. Außerdem ist Donnerstag immer Wochenmarkt, das sollte man sich nicht entgehen  lassen.
Was kann man in Stavros machen, Baden klar. Für "Kraxler" egal mit welchen Mitteln, wir zum Beispiel mit Nordic-Walking-Stöcken, ist das Gebirge ideal. Allerdings scheint Nordic-Walking in Griechenland noch nicht so populär zu sein. Wir hörten manche spöttische Bemerkung, nur gut dass wir's nicht verstanden haben. Was Sascha schon bemängelte, dass es keine offiziellen Wanderwege und Karten gibt von Stavros und Umgebung. Urlauber aus Stuttgart haben ihre Vorgehensweise so beschrieben: "Einfach losgehen, aber das  Handy nicht vergessen."
Wir haben uns so geholfen dass wir immer in Richtung Meer geblieben sind und es hat funktioniert. Also, mit baden, wandern, Radfahren, Städtchenbummeln, Party machen kann man in Stavros locker 2 Wochen rumkriegen. Da wir unsere treue "Reisschüssel"  mit hatten, boten sich "Fernreisen" an. Wir hatten eine Reisekarte vom ADAC - Nordgriechenland. Die hat uns gute Dienste geleistet. Alles was wir erfahren haben können wir auch weiterempfehlen. Olympiada mit seiner Großausgrabungsstätte. Natürlich darf ein Ausflug an die Grenze nicht fehlen, zur Mönchsrepublik auf Athos. Arnea ist ein hübsches historisches Städtchen und man kann auf dem Marktplatz beim Kaffee "Greece" herrlich Leute gucken. Kavalla und Thessaloniki sind auf jeden Fall eine Reise wert. Allerdings sollte man mit dem Bus fahren. Von Stavros aus kostet die Fahrt nach Thessaloniki 5€ pro Nase. Der Bus fährt jede Stunde und man ist eine gute Stunde unterwegs, aber man fährt ohne Stress. Vor allen das Parkplatzproblem in den Städten kann ein beschäftigen, wie uns in Kavalla.
Wenn man kann, unbedingt in die Tropfsteinhöhle nach Alistrati fahren!!! Es lohnt sich wirklich. Gleich dahinter ist eine wildromantische Schlucht die man erwandern kann.Die Nestosschlucht bei Xanti soll sehr schön sein. Da fährt ein romantisches Bähnlein durch, wenn man es nicht verpasst, wie wir. Dafür hat uns Xanti mit seiner herrlichen Altstadt und den schnuckligen Kaffees entschädigt.Ansonsten gilt "schön ist, was  gefällt". Und Stavros und Umgebung haben meiner Frau und mir sehr, sehr, sehr gut gefallen.
 
Dieter's Bilder

Stavros, wie Max Moritz sich Griechenland vorstellt. Macht Spaß da zu bummeln.




Dieter's Bilder

 




Dieter's Bilder

Dieser Berg ist die "ausgebuddelte" Stadt. Das Bild kann nicht die Faszination zeigen. Legt ganz einfach Eure Hände auf die zig alten Steine und schließt die Augen.




Dieter's Bilder

 


Dieter's Bilder


Der Athosgrenzstein, ein schönes Fotomotiv aber der Stacheldrahtgrenzzaun dahinter erweckt bei einem gelernten DDR- Bürger ungute Gefühle. Was sollen die Mönche machen ohne den Zaun würden sich viele nicht an das Betretungsverbot halten.

Hinfahren sollte man auf jeden Fall. Gleich hinter dem Fotograf ist die Ausgrabungsstätt von Kloster Zygos und man kann dort schön wandern. Also Zeit mitbringen!!

 

Dieter's Bilder

Wandern in den Bergen von Stavros ist sehr schön, weil im wahrsten Sinne des Wortes naturbelassen. Das heißt aber man muß einen guten Orientierungssinn haben. Keine Wanderkarte, keine offiziellen Wanderwege oder Hinweisschilder. Am Besten immer die Ägäis im Blick und Richtung Türkei oder so ähnlich. Handy nicht vergessen und Leute kennen die man anrufen kann, wenn man sich verfranzt hat, aber es macht wahnsinnigen Spaß.


v

 




Dieter's Bilder

Thessaloniki: Muß man gesehen haben auch, wenn man anschließend Pflastermüde ist. Dieses antikes Theater mitten in der Stadt soll wieder bespielbar gemacht werden. So zu sagen ein Insidertip von mir!




Dieter's Bilder

 

Dieter's Bilder

Xanthi, wenn man kann unbedingt hinfahren. Eine herrliche Altstadt am und auf den Berg mit vielen romantischen Lokalen aller Richtungen.

Mein Tipp, ins Taxi steigen und sich reinfahren lassen, wenn man außerhalb parkt (was sich unbedingt empfiehlt) oder mit den "Öffentlichen" kommt. Taxi kostet nicht die Welt und die meisten können Deutsch und erklären einem gern etwas. Mann sollte nur nicht wie ich auf dem Beifahrersitz mitfahren und mitbremsen. Der Fahrer lacht sich scheckig.

 

Dieter's Bilder

 

 

   


Ende der Führung, ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

 



Dieter's Bilder
Diese kleine schmucke Kapelle steht in Olympiada, keine 30 Km von Stavros entfernt. Von da aus sieht man schon die "ausgebuddelte" Stadtmauer der antiken Stadt, unbedingt angucken!!!
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist eines meiner Lieblingsbilder. Romantik pur und wenn ich mich rumdrehe, stehe ich mitten auf der Flaniermeile.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist Ostersonntag in Griechenland und wir zieren uns nicht lange als man uns einlädt. Sollte man auch nicht, denn sonst verpasst man sehr viel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist Arnea, etwa 30 Km von Stavros entfernt. Eine Stadt mit historischen Flair. Tip, auf den Marktplatz ins Kaffee setzen, Kaffee trinken und Leute gucken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild habe ich von der Panoramagaststätte in Altstavros aufgenommen. Zu jeder Tageszeit empfehlenswert. Immer die Bergstraße hoch, an der Kirche, am urigen "Dorfplatz" vorbei und dann sieht man sie schon. Außerdem weiß jeder Einheimische, wo der "Touri" hinwill.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Györ, auf der Rückreise übernachteten wir unter anderen in Ungarn. Györ und die kleinen aber feinen Pensionen in der Altstadt kann man nur wärmstens empfehlen. Unbedingt den Biergarten am Fluß gegenüber der Bischoffsburg aufsuchen. Abends ist es besonders romantisch, weil die Burg angeleuchtet wird.